Rezension: Asche und Phönix – Kai Meyer

by - 23 Februar



Titel: Asche und Phönix
Autor
: Kai Meyer
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 464







Klappentext:
Parker und Ash haben nichts gemeinsam. Er ist Hollywoods größter Jungstar, das Gesicht des Magiers Phoenix aus den »Glamour«-Filmen. Sie ist eine »Unsichtbare«, nirgends zu Hause, getrieben von der Angst, wie alle anderen zu sein. Doch dann erwischt Parker Ash in seiner Londoner Hotelsuite, wo sie gerade sein Bargeld klaut. Parker kann sein Leben im Fokus der Medien nicht mehr ertragen. Und nutzt die Chance, mit Ash vor den Fans und Paparazzi zu fliehen. Dabei scheint er geradezu körperlich abhängig von Ruhm und Aufmerksamkeit. Ihre gemeinsame Flucht führt sie durch Frankreich an die Côte d’Azur – auf den Spuren eines teuflischen Paktes, verfolgt von einer dämonischen Macht, die sie gnadenlos jagt.

Zum Buch:
Obwohl es mir schon oft über den Weg gelaufen ist und mich interessiert hat, bin ich bisher nie dazu gekommen Asche und Phönix zu lesen. Erst durch den Bücherzirkus ist diese kleine Schönheit bei mir eingezogen und ich war gespannt, was mich erwarten würde.

Meine Meinung:
Da das Buch schon so lange auf meiner Wunschliste stand, habe ich die Details vom Klappentext nicht mehr genau in Erinnerung gehabt und wurde so immer wieder überrascht.

Von Glamour, Filmstars, Hotels und London ging es rasant zu Magie, Gefahr, Mysterien und Côte d'Azur. Trotz der Schnelligkeit war alles gut nachvollziehbar und ging flüssig ineinander über; selbst wenn etwas zuerst Fragen aufwarf passte es doch ins Gesamtbild. Ich hätte nur gern die anderen Charaktere besser kennen gelernt, denn da gab es viel Potenzial was nicht voll ausgeschöpft wurde, aber es macht Sinn den Fokus so stark auf die Protagonisten zu richten.

Parker und Ash haben eine ganz besondere Verbindung, die nur schwer in Worte zu fassen ist. Egal in welchen klischeebehafteten oder lebensgefährlichen Situationen sie sich befinden, man spürt einfach dass sie zusammen gehören. Mitzuerleben wie sie sich unbeabsichtigt immer näher kommen, bis sie nicht mehr voneinander getrennt sein wollen, war das wunderschöne, berührende Herzstück der Geschichte.

Den zweiten Schwerpunkt bilden die magischen Elemente, die intelligent mit der Realität verwoben sind. Das gefällt mir in Kai Meyers Büchern so, man bekommt wieder einen neuen Blickwinkel dazu - denn was spricht gegen menschenähnliche Wesen, die von anderen Energien leben? Nicht gewohnt war ich aber die Direktheit und wie gnadenlos mit einigen Nebencharakteren umgegangen wurde, doch auch das passte zu dem allgemeinen Tempo. All diese Dinge spielen gut zusammen und kreieren Spannung pur.

Das fantastische Cover muss einfach noch Erwähnung finden; es passt perfekt zum Buch und ist mit den Polaroids unter dem Schutzumschlag etwas ganz besonderes.

Fazit:
Asche und Phönix entführt an die lebendigen, wunderschön beschriebenen Schauplätze. Es ist fesselnd, gut durchgeplant und überzeugt mit einer wirklich berührenden Liebesbeziehung. Wer Action, Spannung, Romantik, Magie und Unheimliches sucht, ist hier genau richtig.

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