Rezension: Der Schlüssel zu Allem – Sarah Moore Fitzgerald - BlackTeaBooks

Rezension: Der Schlüssel zu Allem – Sarah Moore Fitzgerald

17 Dezember



Titel: Der Schlüssel zu allem
Autor
: Sarah Moore Fitzgerald
Verlag: Bloomoon
Seitenzahl: 199




Klappentext:
Seit einiger Zeit ist Cosmos Großvater seltsam vergesslich und erinnert sich nicht einmal daran wer Cosmo überhaupt ist. In einem kurzen, klaren Moment überreicht er seinem Enkel einen Schlüssel und bittet ihn nach Blackbrick zu fahren. Mitten in der Nacht macht Cosmo sich auf den Weg und steht plötzlich allein vor einem verfallenen Tor, hinter dem er ein düsteres Anwesen erkennen kann. Als er den Schlüssel im Schloss herumdreht, öffnet sich das alte Tor knarrend und für Cosmo beginnt eine aufregende Zeitreise in die Vergangenheit seiner Familie.

Zum Buch:
Ein weiteres im Bücherzirkus erstöbertes Buch. Die Geschichte klang vielversprechend und auch das Cover sieht toll aus, da gab es nicht viel zu sagen außer: du kommst mit!

Meine Meinung:
Cosmo lebt seit einer Familientragödie bei seinen Großeltern und muss auf einmal mit ansehen, wie das Gedächtnis seines Großvaters schwindet. Die beiden haben eine sehr enge Beziehung und es ist hart zu erleben, wie sich der Zustand des Großvaters verschlechtert. Cosmo will die Endgültigkeit der Krankheit nicht akzeptieren und weigert sich, seinen Freund aufzugeben - doch der Gedächtnisverlust ist unaufhaltsam. Cosmo soll zu seinem Onkel ziehen bis entschieden ist, ob sein Großvater ins Pflegeheim muss. Dieser verabschiedet seinen Enkel mit einem Schlüssel und der Bitte, er soll das Tor zu einem Haus namens Blackbrick Abbey öffnen.

Dort begegnet Cosmo einem sechzehnjährigen Jungen, der sich schnell als die junge Version seines Großvaters herausstellt. Cosmo hat eine echte Zeitreise gemacht, was für mich recht überraschend kam - den Klappentext hatte ich so nicht wörtlich genommen. Er erlebt die Vergangenheit seines Großvaters gemeinsam mit ihm und lernt viel über sich und seine Familie. Mit der Hoffnung, die Zukunft verbessert zu haben, kehrt er schließlich in seine Zeit zurück und muss feststellen, dass sich nichts geändert hat. Aber das Leben seiner Familie kann er trotzdem beeinflussen und Cosmo lernt, dass man immer die Möglichkeit hat, das Beste aus allem zu machen.

Die Geschichte zaubert eine ruhige, emotionale Stimmung. Es ist leicht zu lesen und die Handlung fühlt sich, bis auf den fantastischen Touch der Zeitreise, sehr realistisch an. Nur die Charaktere sind teilweise etwas oberflächlich geschaffen, was wahrscheinlich der geringen Seitenzahl geschuldet ist. Es gab einige Überraschungen, die zu einem zufriedenstellenden Ende führten und doch noch etwas Spannung in das kurze Leseerlebnis brachten.

Fazit:
Der Schlüssel zu allem ist ein liebenswertes Buch, dass auf eine schöne Art zum Nachdenken anregt. Genau das richtige, um im Winter für ein paar Stunden in nicht so alltäglichen Gedanken und Gefühlen abzutauchen. 

4 / 5 Black Tea Cups 

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2 Kommentare

  1. Manchmal ist es wirklich erstaunlich, welche wunderbaren Geschichten sich hinter unscheinbaren Büchern verstecken :)

    LG Piglet <3

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  2. Das klingt echt toll!
    Eine OP muss ich jetzt wahrscheinlich doch nicht überleben, im Klinikum meinten die, dass wir einfach erstmal den Januar abwarten. Wohl doch kein Trost-Buch unterm Weihnachtsbaum :D Aber trotzdem Danke für dein Mitgefühl ♥
    Ich habe dich übrigens zu dem Liebsten Award Tag nominiert und würde mich freuen, wenn du die Zeit findest, mitzumachen.

    http://walkingaboutrainbows.blogspot.de/2015/12/turchen-17.html

    Ganz viele liebe Grüße, Michelle ☼♥

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